Fachkräfte Integration

Mentoren-Programm?

Aus der Erfahrung die wir seit 2012 mit der Blue-Card-Jobs.com gesammelt haben, empfehlen wir für zugezogene und ausländische Fachkräfte ein Mentoren-Programm. Als Mentor oder Mentorin eignen sich langjährige Mitarbeiter/-in die das Unternehmen und deren Abläufe gut kennen.

Ein solcher Mentor unterstützt die Fachkraft bei der Einarbeitung, gibt formelles und informelles Wissen über Strukturen, berufliche Informationen, Personalführung, Zugang zu Netzwerken etc. weiter. Damit die Integration von Fachkräften gelingt, unterstützt ihr Mentor bei Schwierigkeiten, hilft anfänglich bei bürokratischen Hürden, Wohnung oder Umzug.

Nutzen Sie vorhandene Sprachkompetenzen der Belegschaft und setzen Sie, wenn möglich, Mitarbeiter/-innen als Dolmetscher oder sogar als Mentor ein. Alltagshilfen wie anfängliche flexible Arbeitszeiten für Behördengänge und die Teilnahme an Sprachkursen oder auch eine Finanzierungshilfe für die ersten Monate, können die Fachkraft in der schwierigen Anfangsphase unterstützen. Es wird sich mittel und langfristig auszahlen. Damit alles zügig und Kopf frei umgesetzt werden kann, hat es sich bewährt, dass Unternehmen eine Wohnung für die ersten drei Monate angemietet haben. So entsteht für die Fachkraft keine Vertragsbindung, falls eine der beiden Seiten den Arbeitsvertrag wider Erwarten nach der Probezeit nicht verlängern. Eine Sorge weniger die sich nicht zuletzt positiv auf die Arbeitsleistung ihrer neuen Fachkraft auswirkt und sich voll auf das Unternehmen und die Integration konzentrieren kann. Erstellen Sie ein Willkommenspaket, das grundlegende Informationen zu Deutschland, Wissenswertes zur Region und Stadt sowie detaillierte Unterlagen zum Unternehmen enthält.

Willkommenspaket?

Ist eine Willkommensmappe oder wie ein Rund um Paket zu sehen, die Sie für die internationale Fachkraft vorbereiten, und dient auch längerfristig als Informationsquelle. Diese Willkommensmappe kann natürlich auch für alle neue Mitarbeiter/-innen genutzt werden. Zugleich symbolisiert ein solches Informationspaket die gelebte Willkommenskultur. In der Willkommensmappe finden sich zum Beispiel Informationen zu Ihrem Unternehmen, den Betriebsabläufen (ggfs. übersetzt ins Englische oder die Muttersprache der Fachkraft) und dem Arbeitsort. Eine Handy-Prepaidkart mit Handy für die erste Erreichbarkeit, Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), ein Stadtplan oder eine Karte des Landkreises und eine ÖPNV Übersicht können als kleine Aufmerksamkeit beigelegt werden. Auch eine kleine Übersicht über Vereine, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten unterstützen so die Integration.

Wie gelingt eine dauerhafte Integration?

Bei allem verständlichen wirtschaftlichen Druck den heutzutage Unternehmen und Mitarbeiter ausgesetzt sind, so ist natürlich auch eine betriebliche Willkommenskultur vorteilhaft um den beruflichen und persönlichen Integrationsprozess auch längerfristig mit Geduld und Einfühlungsvermögen zu begleiten. Wertschätzung und Achtung im täglichen Umgang, Gesprächsangebote machen, Feedback geben, Integrationsfortschritte überprüfen, Informations-und Qualifizierungsbedarf ermitteln, Weiterbildungs-bzw. Nachqualifizierung ermöglichen, kulturelle Besonderheiten und religiöse Feiertage beachten, Essgewohnheiten berücksichtigen, all dies ist in der heutigen globalen Welt nicht neu und gehören zum alltäglichen Wir-Gefühl. Denn nur miteinander können wir die Herausforderung in einer Digitalen schnelleren Zukunft meistern und den Fachkräftemangel in Deutschland abfedern. Veröffentliche Sie hier Ihre Fachkräfte Stellenanzeige.